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Geschichte


Die Geschichte der Gießener Hochschulgesellschaft beginnt im Jahre 1917, in dem sich unter Leitung des Geheimen Hofrates Prof. Dr. O. Behaghel ein Ausschuss zur „Gründung einer Gesellschaft von Freunden und Förderern der Universität Gießen“ konstituierte. Die offizielle Gründung der „Gießener Hochschulgesellschaft“ erfolgte dann am 21.02.1918.


Die Motive für die Gründung der Gießener Hochschulgesellschaft sind auch heute noch uneingeschränkt gültig. Sie werden in §1 der Satzung in der Fassung vom 9. November 1987 wie folgt angegeben:


„Zweck des Vereins ist die Unterstützung der wissenschaftlichen Arbeiten an der Justus-Liebig-Universität Gießen, insbesondere durch Pflege der Wissenschaften, ausgerichtet an den Aufgaben der Justus-Liebig-Universität Gießen, Verbreitung wissenschaftlicher Bildung, Pflege der Beziehungen zwischen der Wissenschaft und dem praktischen Leben.“


Die dafür benötigten Mittel sollten der Hochschulgesellschaft aus Mitgliedsbeiträgen, freiwilligen Spenden und Stiftungen zufließen.


Nach einer langen, schweren Zeit, die durch den Mitgliederschwund aufgrund des „Schwarzen Freitag“ am 28.10.1929 eingeleitet und durch die wissenschaftsfeindliche Einstellung des Nationalsozialismus verstärkt wurde, gelang nach dem Ende des zweiten Weltkrieges 1945 die Wiederbelebung der Hochschulgesellschaft durch den Mut, die Tatkraft und die Zuversicht der noch lebenden ehemaligen Vorstandsmitglieder.


Dank des Engagements der Mitglieder und der Bereitschaft zu spenden, konnte der Wiederaufbau erfolgreich abgeschlossen und die Gießener Hochschulgesellschaft zu dem gemacht werden, was sie heute ist; ein Verein mit ca. 600 Mitgliedern, dem es gelungen ist und gelingt, wirkungsvoll Forschung und Lehre an der Justus-Liebig-Universität Gießen zu unterstützen.


Seit 1947 haben dabei die folgenden Professoren als Vorsitzende des Vorstandes fungiert: Dr. O. Behaghel, Dr. H. Boening, Dr. Dr. h.c. mult. V. Horn, Dr. R. Kepp, Dr. Dr. h.c. D. Hahn, Dr. Dr. h.c. B. Hoffmann, Dr. W. Scherf (2007-14) und Dr. V. Wissemann (ab 2014).