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| Eingestellt von: | Prof. Dr. Wolfgang Scherf |
| Eingestellt am: | 17.11.2007 |
Zukunftsweisende EntscheidungRegierungspräsident Wilfried Schmied überreicht Stiftungsurkunde an Gießener Hochschulgesellschaft GIESSEN (fod). Regierungspräsident Wilfried Schmied hatte ein zügiges Verfahren versprochen. Und so sollte es seit der letzten Mitgliederversammlung der Gießener Hochschulgesellschaft (GHG) Anfang Juli, auf der einstimmig die Gründung einer Stiftung beschlossen worden war, nur etwa vier Monate dauern, alle notwendigen Formalitäten zu erledigen. "Ich hätte sie auch mit der Post schicken können", meinte Schmied scherzhaft, als er dem Vorsitzenden der GHG, Prof. Wolfgang Scherf, in dessen Büro am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften die vom 30. Oktober datierende Stiftungsurkunde überreichte. Allerdings fand es der Regierungspräsident dann doch angemessener, dies persönlich zu tun. "Ich hoffe, dass die Hochschulgesellschaft damit sehr lange die Möglichkeit hat, ihren Zielen nachzugehen, und möglichst viele Stifter findet, die das Vermögen aufstocken", sagte Schmied. Scherf, dessen Amtsvorgänger Prof. Bernd Hoffmann wie auch der Präsident der Justus-Liebig-Universität (JLU), Prof. Stefan Hormuth, Schatzmeister Manfred Kenntemich und GHG-Verwaltungsratpräsident Dr. Wolfgang Maaß bei der Übergabe dabei waren, bewertete die Gründung als "zukunftsweisende Entscheidung". Zumal die Erträge aus dem Stiftungsvermögen von 600000 Euro die Hochschulgesellschaft nun in die Lage versetzen werde, Uni und Studierende regelmäßig und kontinuierlich "mit nicht unerheblichen Beträgen" zu fördern. Der Vorstand der Stiftung ist identisch mit dem der Hochschulgesellschaft. Deren Mitglieder im Einzelnen: Vorsitzender Prof. Wolfgang Scherf, Schatzmeister Manfred Kenntemich, JLU-Vizepräsident Prof. Joachim Stiensmeier-Pelster, JLU-Kanzler Dr. Michael Breitbach, Schriftführer Prof. Peter von Möllendorff und Dr. Klaus Ringel als Vertreter der Wirtschaft. Auf einer demnächst stattfindenden Mitgliederversammlung soll zudem der siebenköpfige Stiftungsbeirat gewählt werden. Als Kandidaten hierfür stehen bereits Oberbürgermeister Heinz-Peter Haumann, Hormuth und Maaß, der dem Beirat auch in seiner Funktion als Präsident der Industrie- und Handelskammer Gießen-Friedberg angehören wird, fest. Weitere drei Mitglieder sind noch durch die Versammlung zu bestimmen. Quelle: Gießener Anzeiger |
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