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| Eingestellt von: | Prof. Dr. Wolfgang Scherf |
| Eingestellt am: | 12.07.2010 |
Uni-Projekte werden gefördert(fod). Die Gießener Hochschulgesellschaft (GHG) hat auch 2009 wieder zahlreiche Projekte an der Justus-Liebig-Universität (JLU) finanziell gefördert. Wie Vorstandsvorsitzender Prof. Wolfgang Scherf auf der Mitgliederversammlung berichtete, seien rund 31 000 Euro für 30 Anträge genehmigt worden. „Das entspricht zwei Dritteln aller bei uns eingereichten Anträge“, so Scherf. Zu einem großen Teil seien dies kleinere Projekte, „die ohne die Unterstützung der Hochschulgesellschaft gar nicht realisiert werden könnten“, oder solche, wo noch eine Teilfinanzierung fehlte. Mit einer ähnlich hohen Gesamtfördersumme rechnet der Vorsitzende auch für dieses Jahr: „Damit haben wir eine Kontinuität in unserer finanziellen Unterstützung.“ Begonnen hatte die Mitgliederversammlung mit einem Gedenken an den im Februar verstorbenen früheren JLU-Präsidenten Prof. Stefan Hormuth, der lange Jahre Mitglied des GHG-Verwaltungsrates war. „Er hat die Universität in wesentlichen Bereichen vorangebracht und sie zur Stadt und zur Öffentlichkeit hin geöffnet“, betonte Verwaltungsratspräsident Dr. Wolfgang Maaß. Zudem würdigte er Hormuths Engagement für die Gießener Hochschulgesellschaft, die ihm stets ein bleibendes Andenken bewahren werde. Erst im Juni war mit der aktuellen Ausgabe der von der GHG herausgegebenen Gießener Universitätsblätter eine Sonderbeilage zu Ehren von Stefan Hormuth erschienen, in der alle Reden der Akademischen Trauerfeier enthalten sind. Zuvor hatte Prof. Eva Burwitz-Melzer, Erste Vizepräsidentin der JLU, ein überwiegend positives Fazit für 2009 gezogen und einige bedeutende Ereignisse in Erinnerung gerufen. „Das Jahr hat die Universität insgesamt nach vorne gebracht“, sagte sie. Und vergaß dabei auch nicht die GHG: „Das Präsidium ist der Hochschulgesellschaft für ihre Unterstützung außerordentlich dankbar“, so Burwitz-Melzer. Wolfgang Maaß sagte daraufhin zu, dass die Gesellschaft auch in Zukunft weiterhin dort zur Seite stehen werde, „wo mangelndes Budget oder nicht vorhandene Fördermöglichkeiten“ eine Realisierung von universitären Projekten verhinderten. Ebenso wolle die GHG als Schnittstelle zwischen Hochschule und Stadt wie auch Wissenschaft und Wirtschaft und Politik dienen und dabei helfen, Kontakte zu knüpfen. Maaß’ Dank ging schließlich an seine Kollegen in Verwaltungsrat und Vorstand, denen er eine „gute Zusammenarbeit“ attestierte. Wolfgang Scherf konnte zwar ein insgesamt positives Fazit der Arbeit der Hochschulgesellschaft für 2009 ziehen, allerdings sah er auch einige Punkte, die es zu verbessern gelte. So zum Beispiel eine Steigerung der aktuell bei 630 liegenden Mitgliederzahl. „Die Stagnation der letzten Jahre kann nicht zufriedenstellen“, sagte der Vorstandsvorsitzende. Darüber hinaus solle die GHG zukünftig stärker in der Öffentlichkeit in Erscheinung treten. Der erste Schritt hierfür ist bereits getan: Laut Scherf wird die Hochschulgesellschaft ab dem nächsten Mal als Mitveranstalter der Ringvorlesungen des Präsidenten fungieren. Bisher ist das schon beim alljährlichen JLU-Sommerfest und dem Abschlusskonzert des Universitätsorchesters der Fall. Überdies regte der Vorsitzende das Stiften von Preisgeldern bei Akademischen Feiern an. Schließlich bedankte er sich bei der Redaktion der Universitätsblätter unter Leitung von Schriftführer Prof. Peter von Möllendorff für die geleistete Arbeit. Dem Schatzmeister Stephan Kampermann oblag es danach, über die finanzielle Situation der GHG zu berichten. Diese sei „insgesamt zufriedenstellend“, Ein- und Ausnahmen hielten sich die Waage, wie Kampermann unter anderem erläuterte. Das überzeugte auch die anwesenden Mitglieder, die einstimmig für eine Entlastung des Vorstands votierten. Im Anschluss referierte Prof. Britta Bannenberg, Inhaberin der Professur für Kriminologie an der JLU, über ihre kriminologischen Erkenntnisse zu Amoktaten. 2010 © Gießener Anzeiger |
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