<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1" ?><rss version="2.0"><channel><title>Alle News</title><link>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/liste/GHG/2/</link><description></description><language><![CDATA[de-de]]></language><copyright><![CDATA[Portal    ]]></copyright><pubDate>Fri, 30 Jul 2010 11:37:04 +0200</pubDate><lastBuildDate>Fri, 30 Jul 2010 11:37:04 +0200</lastBuildDate><generator><![CDATA[Web-Portal-System für CGiessener Hochschulgessellschaft]]></generator><item><title><![CDATA[Bericht über die MV 2010 [Gießener Hochschulgesellschaft]]]></title><description>&lt;h2&gt;Uni-Projekte werden gefördert&lt;/h2&gt;
(fod). Die Gießener Hochschulgesellschaft (GHG) hat auch 2009 wieder zahlreiche Projekte an der Justus-Liebig-Universität (JLU) finanziell gefördert. Wie Vorstandsvorsitzender Prof. Wolfgang Scherf auf der Mitgliederversammlung berichtete, seien rund 31 000 Euro für 30 Anträge genehmigt worden. „Das entspricht zwei Dritteln aller bei uns eingereichten Anträge“, so Scherf.

Zu einem großen Teil seien dies kleinere Projekte, „die ohne die Unterstützung der Hochschulgesellschaft gar nicht realisiert werden könnten“, oder solche, wo noch eine Teilfinanzierung fehlte. Mit einer ähnlich hohen Gesamtfördersumme rechnet der Vorsitzende auch für dieses Jahr: „Damit haben wir eine Kontinuität in unserer finanziellen Unterstützung.“

Begonnen hatte die Mitgliederversammlung mit einem Gedenken an den im Februar verstorbenen früheren JLU-Präsidenten Prof. Stefan Hormuth, der lange Jahre Mitglied des GHG-Verwaltungsrates war. „Er hat die Universität in wesentlichen Bereichen vorangebracht und sie zur Stadt und zur Öffentlichkeit hin geöffnet“, betonte Verwaltungsratspräsident Dr. Wolfgang Maaß. Zudem würdigte er Hormuths Engagement für die Gießener Hochschulgesellschaft, die ihm stets ein bleibendes Andenken bewahren werde. Erst im Juni war mit der aktuellen Ausgabe der von der GHG herausgegebenen Gießener Universitätsblätter eine Sonderbeilage zu Ehren von Stefan Hormuth erschienen, in der alle Reden der Akademischen Trauerfeier enthalten sind.

Zuvor hatte Prof. Eva Burwitz-Melzer, Erste Vizepräsidentin der JLU, ein überwiegend positives Fazit für 2009 gezogen und einige bedeutende Ereignisse in Erinnerung gerufen. „Das Jahr hat die Universität insgesamt nach vorne gebracht“, sagte sie. Und vergaß dabei auch nicht die GHG: „Das Präsidium ist der Hochschulgesellschaft für ihre Unterstützung außerordentlich dankbar“, so Burwitz-Melzer. Wolfgang Maaß sagte daraufhin zu, dass die Gesellschaft auch in Zukunft weiterhin dort zur Seite stehen werde, „wo mangelndes Budget oder nicht vorhandene Fördermöglichkeiten“ eine Realisierung von universitären Projekten verhinderten. Ebenso wolle die GHG als Schnittstelle zwischen Hochschule und Stadt wie auch Wissenschaft und Wirtschaft und Politik dienen und dabei helfen, Kontakte zu knüpfen. Maaß’ Dank ging schließlich an seine Kollegen in Verwaltungsrat und Vorstand, denen er eine „gute Zusammenarbeit“ attestierte.

Wolfgang Scherf konnte zwar ein insgesamt positives Fazit der Arbeit der Hochschulgesellschaft für 2009 ziehen, allerdings sah er auch einige Punkte, die es zu verbessern gelte. So zum Beispiel eine Steigerung der aktuell bei 630 liegenden Mitgliederzahl. „Die Stagnation der letzten Jahre kann nicht zufriedenstellen“, sagte der Vorstandsvorsitzende. Darüber hinaus solle die GHG zukünftig stärker in der Öffentlichkeit in Erscheinung treten. Der erste Schritt hierfür ist bereits getan: Laut Scherf wird die Hochschulgesellschaft ab dem nächsten Mal als Mitveranstalter der Ringvorlesungen des Präsidenten fungieren. Bisher ist das schon beim alljährlichen JLU-Sommerfest und dem Abschlusskonzert des Universitätsorchesters der Fall. Überdies regte der Vorsitzende das Stiften von Preisgeldern bei Akademischen Feiern an. Schließlich bedankte er sich bei der Redaktion der Universitätsblätter unter Leitung von Schriftführer Prof. Peter von Möllendorff für die geleistete Arbeit.

Dem Schatzmeister Stephan Kampermann oblag es danach, über die finanzielle Situation der GHG zu berichten. Diese sei „insgesamt zufriedenstellend“, Ein- und Ausnahmen hielten sich die Waage, wie Kampermann unter anderem erläuterte. Das überzeugte auch die anwesenden Mitglieder, die einstimmig für eine Entlastung des Vorstands votierten.

Im Anschluss referierte Prof. Britta Bannenberg, Inhaberin der Professur für Kriminologie an der JLU, über ihre kriminologischen Erkenntnisse zu Amoktaten.

&lt;a href="http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/hochschule/print_9134671.htm" target="_blank"&gt;2010 © Gießener Anzeiger&lt;/a&gt;</description><link>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/det/GHG/263/bericht-ueber-die-mv-2010/</link><guid>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/det/GHG/263/bericht-ueber-die-mv-2010/</guid><pubDate>Mon, 12 Jul 2010 11:49:42 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Semesterabschlusskonzert [Gießener Hochschulgesellschaft]]]></title><description>&lt;h2&gt;Uni-Orchester Gießen spielt „Star Wars“,
Gershwin und 2. Klavierkonzert von Rachmaninow&lt;/h2&gt;
&lt;a href="http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kultur/img9082708.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://wi.uni-giessen.de/wps/ghg_pics/intranet/pics_57/b/q/2010-Konzert.jpg" align="right" alt="Konzert" border="0"&gt;&lt;/a&gt;Wer es am Sonntagabend schaffte, durch die fußballbegeisterten Menschenmassen und zahlreichen Straßensperren bis zur Kongresshalle durchzudringen, den erwartete dort ebenfalls ein wahres Fest der Emotionen: Hochdramatisch und virtuos spielte das Universitätsorchester unter der Leitung von Stefan Ottersbach bekannte Filmmusik aus „Star Wars“ und „Ein Amerikaner in Paris“. Komplettiert wurde das Programm durch das 2. Klavierkonzert von Rachmaninow, virtuos vorgetragen von Arina Bönhof als exzellente Solistin.

Allen Werken, die das gut gelaunte Orchester zu Gehör brachte, war eins gemeinsam: Sie wurden als Filmmusik komponiert oder fanden zumindest immer wieder als solche Verwendung. Die den Werken innenwohnende Emotionalität und die Fähigkeit, durch hohe Spannung und rasante Entwicklung das Publikum mitzureißen und klanglich zu fesseln, schien bei diesem Konzert durch die exzellente Interpretation der jungen Musiker besonders ausgeprägt. Ihr Potenzial zur dramatischen Gestaltung und zur ausdrucksstarken Tutti konnte sich in diesem Programm hervorragend entfalten.

Doch auch die ruhigen Passagen gelangen bereits bei dem ersten Werk, der Filmmusik zu „Ein Amerikaner in Paris“ mit Bravour. Diese 1928 von Gershwin vertonten Eindrücke eines amerikanischen Besuchers, die dieser bei einem Streifzug durch Paris gewinnt, sind geprägt durch ihre Vielseitigkeit: hupende Taxis, Tanzmusik und einsame Plätze fasste der Komponist ebenso in Töne, wie das Heimweh des Besuchers und den Trubel des französischen Nachtlebens. Mit exakter Koordination und stets passender dynamischer Gestaltung gelang es dem Orchester stets, die jeweilige Stimmung dieser ständig wechselnden Eindrücke in die passenden Klänge zu kleiden.

Brillante Interpretation

Auch Rachmaninows 2. Klavierkonzert, wenngleich nicht explizit dafür geschrieben, fand als Filmmusik häufig Verwendung. Die das Werk charakterisierende Dramatik und Erhabenheit konnte die Solistin Arina Bönhof in ihrer brillanten Interpretation vollständig entfalten. Die junge und zierliche Pianistin spielte einen unerwartet energischen und stark differenzierten Rachmaninow, ließ es jedoch nie an Zurückhaltung und Besonnenheit fehlen.

Gänsehaut garantiert

Obwohl der harte Klang des bereit gestellten Flügels sich nicht immer recht in den Gesamtklang des Orchesters einfügen wollte, schaffte Bönhof es stets, in einen einfühlsamen und vielsagenden Dialog mit den übrigen Musikern zu treten, so dass bereits beim ersten dramatischen Einsatz des Orchesters Gänsehaut garantiert war. Auch im zweiten Satz gelang nach einem gelungenen Bläsereinstieg das Zusammenspiel zwischen der Pianistin und den Streichern in beispielhafter Ausgewogenheit, bei der jedoch stets die Vorrangstellung des Klaviers gewahrt wurde. Ihre ausgesprochene Virtuosität stellte Bönhof auch im anspruchsvollen dritten Satz unter Beweis und beeindruckte das begeisterte Publikum durch Souveränität und exzellente Ausgestaltung.

Susanne Engelbach

&lt;a href="http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kultur/print_9082708.htm" target="_blank"&gt;2010 © Gießener Anzeiger&lt;/a&gt;


&lt;h2&gt;Uni-Orchester begeistert in der Kongresshalle&lt;/h2&gt;
&lt;b&gt;Bereits seit fünf Jahren dirigiert Stefan Ottersbach das Uni-Orchester. Dass sich das von Amateurmusikern gebildete, rund 90-köpfige Ensemble unter der Leitung des Universitätsmusikdirektors kontinuierlich weiterentwickelt, merkt man deutlich, wenn man die Semesterabschlusskonzerte regelmäßig besucht. So auch am Sonntag in der gut gefüllten Kongresshalle.&lt;/b&gt;

In George Gershwins Rhapsodie »An American in Paris« traf das Orchester vorzüglich die muntere Verspieltheit und zeigte Humor bei den markanten, oft witzigen Motiven. Das Klangbild wirkte sehr räumlich und facettenreich. Recht wuchtig gerieten die Höhepunkte. Die ebenso gefühlvolle wie kontrastbetonte Interpretation weckte bildhafte Assoziationen an das bunte Treiben in der französischen Metropole. Im Ganzen dank der verblüffenden Musizierlaune ein starker Auftakt.

Sergei Rachmaninows Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll op. 18 reichte da nicht heran, auch wenn der Beginn vielversprechend schien: Pianistin Arina Bönhof, die kurz vorm Diplom an der Musikhochschule Freiburg steht, spielte die Klaviereinleitung kernig, kurz darauf setzte das Orchester mit einem schwelgerischen, klanglich breit und ausdrucksintensiv dargebotenen Thema ein. Bönhofs Intonation erwies sich im weiteren Verlauf als ziemlich hell, aber nicht sehr geschmeidig, vielmehr eine Spur zu hart; trocken trug sie die figurativen Passagen vor. So einfühlsam das Orchester auch begleitete, die Interpretation des Kopfsatzes wirkte wegen Bönhofs wenig differenziertem Anschlag oft etwas spröde. Im »Adagio sostenuto« mutete ihre Tongebung wieder zu hart, nicht richtig rund an, zudem wünschte man sich die Musik wesentlich poetischer gestaltet, was aber auch hier nicht dem sensibel agierenden Orchester anzulasten ist. Auch beim »Allegro scherzando«-Finale ließ die Pianistin Gespür für Klangsinnlichkeit und dynamische Nuancen vermissen.

Weit größeres Vergnügen bereitete nach der Pause John Williams’ »Star Wars Suite«. Klanglich knackig und mit viel Energie trug das Orchester die Titelmusik zu George Lucas’ populärer Science-Fiction-Filmserie vor; Schlagzeug und Blechbläser setzten mächtige Akzente. Bei der lebendigen, weiträumigen, durchweg packenden Darbietung fühlte man sich regelrecht in ein riesiges Kino versetzt und konnte sich spannende Weltraummissionen vor Augen halten. Recht stimmungsvoll und farbfreudig gelang dem Orchester »Princess Leia’s theme«, während »The imperial march« straff im Rhythmus und mit großer Entschiedenheit daherkam.

Ottersbach dirigierte hingebungsvoll eine Komposition, die das Orchester spürbar gern spielte und die auch beim Publikum auf Begeisterung stieß, wie der lang anhaltende, frenetische Beifall bewies; zwei Zugaben folgten.

Sascha Jouini

&lt;a href="http://www.giessener-allgemeine.de/index.php?Artikel=-Uni-Orchester-begeistert-in-der-Kongresshalle-&amp;arid=190220&amp;print=true&amp;regid=1&amp;puid=1&amp;pageid=19" target="_blank"&gt;2010 © Gießener Allgemeine Zeitung&lt;/a&gt;</description><link>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/det/GHG/262/semesterabschlusskonzert/</link><guid>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/det/GHG/262/semesterabschlusskonzert/</guid><pubDate>Tue, 29 Jun 2010 20:13:22 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Sommerfest [Gießener Hochschulgesellschaft]]]></title><description>&lt;h2&gt;Sommerfest der JLU auf Schloss Rauischholzhausen
lockt rund 300 Gäste an&lt;/h2&gt;
&lt;a href="http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/hochschule/9080695.htm" target="_blank"&gt;GIESSENER ANZEIGER – 28.06.2010&lt;/a&gt;

&lt;a href="http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Mediathek/Fotostrecken/Fotostrecke,-Sommerfest-der-Universitaet-_gid,2057_regid,1_puid,1_pageid,226.html" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://wi.uni-giessen.de/wps/ghg_pics/intranet/pics_57/i/m/2010-Sommerfest-1.jpg" alt="sommerfest"&gt;&lt;/a&gt;

RAUISCHHOLZHAUSEN (hh). Die Tanzmuffel hatten bis Mittwochabend wohl gehofft, die Tanzfreunde ganz sicher gebangt. Denn erst mit Deutschlands Sieg gegen Ghana stand fest, dass nicht die Großbildleinwand, sondern die große Freifläche vor der Band „Soundmix“ im Mittelpunkt des Sommerfestes der Justus-Liebig-Universität (JLU) stehen wird. Und gleich zur Begrüßung im malerischen Hof von Schloss Rauischholzhausen verriet Unipräsident Joybrato Mukherjee, dass die Hochschule diese Fügung keineswegs allein dem mal berühmten, mal berüchtigten Fußballgott zu verdanken hat.

„Mit einem besonderen Posten im Budget haben wir dafür gesorgt, dass Deutschland erst am Sonntag spielt“, versicherte der 36-Jährige augenzwinkernd. Um die leidenschaftlichen Kickerfreunde gleich zu beruhigen: Per „Public Viewing“ konnten die nämlich im „Weißen Saal“ dennoch beobachten, wie die Westafrikaner und die US-Amerikaner 120 Minuten lang hinter dem Ball herliefen. Doch bis zum Anpfiff blieb den rund 300 Gästen dann doch reichlich Zeit zum Plaudern und Essen, Schauen und Feiern. Das Wetter spielte ohnehin mit bei der bereits traditionellen Veranstaltung, zu der Universität und Hochschulgesellschaft stets gemeinsam einladen. „Auch im vergangenen Jahr hatten wir das schönste Wochenende ausgewählt“, freute sich Mukherjee. Doch das war keineswegs die einzige Parallele der beiden Sommerfeste. Damals nämlich stand vier Tage nach dem Zusammentreffen die Wahl des neuen JLU-Präsidenten auf dem Programm, und diesmal wird vier Tage nach dem Tanzspaß ein neuer Bundespräsident gewählt. „Natürlich ist das ein ganz anderer Kontext“, betonte Mukherjee. Doch das mit Spannung erwartete Ergebnis verbindet beide Entscheidungen. Dabei verkniff sich der Unipräsident den Hinweis auf eine weitere Parallele: Zu beiden Wahlen nämlich hat er eine ganz persönliche Beziehung. Bei der ersten war er Kandidat (und Sieger) und bei der zweiten darf er als Wahlmann mitentscheiden (und hofft ohne Zweifel, dann selbst für den Gewinner gestimmt zu haben). Obendrein war der Anglist bei beiden Festivitäten seiner Zeit eindeutig voraus, kündigte er doch das Sommerfestfeuerwerk bei beiden Gelegenheiten als „Silvesterfeuerwerk“ an.

Mukherjee erinnerte aber auch daran, dass im vergangenen Jahr sein Vorgänger Prof. Stefan Hormuth wegen seiner schweren Erkrankung an dem Sommerfest, das dieser viele Jahre als Präsident eröffnet hatte, nicht teilnehmen konnte. Und er gedachte nochmals des 60-Jährigen, der im Februar verstorben ist. Damals war überlegt worden, die Veranstaltung ausfallen zu lassen. „Doch es war der ausdrückliche Wunsch von Präsident Hormuth, dass das Sommerfest stattfindet.“ Und auch diesmal wurde - angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen durch den umstrittenen Hochschulpakt - über eine Absage nachgedacht. Aber gerade angesichts der Erfolge der JLU beim hessischen Forschungsförderungsprogramm Loewe und bei der Bewilligung von drei Sonderforschungsbereichen durch die DFG müsse es auch eine Zeit zum Feiern geben. Und natürlich zum Tanzen. Ohne dabei jedoch die Weltmeisterschaft aus dem Blick zu verlieren. Denn schon gleich nach den romantischen Liedern und Opernduetten, die Nicole Tamburro und Michaela Wehrum - begleitet von Angelika Schmid-Haase am Klavier - unter dem Motto „Auf den Flügeln des Gesangs“ vorstellten, machte die Nachricht von Ghanas Führung die Runde im Schlosspark. Und damit etwas später der Literaturwissenschaftler Prof. Uwe Wirth ganz ungestört von Torgebrüll seine Überlegungen zur „Bedeutung von Essen für unser Leben“ präsentieren konnte, versicherte Mitorganisator Oliver Behnecke sogleich: „Ghana führt ganz sicher noch. Glaube ich.“ Für das bereits abgeräumte Vorspeisenbüffet kam da allerdings der Tipp des Philosophen Friedrich Nietzsche zu spät. Der hatte nämlich festgestellt: „Die länglichen Eier sind die wohlschmeckenderen.“ Dafür konnte jedoch unter „gastrosophischer Betrachtung“ der Niedergang der Familie Buddenbrook deutlich erhellt werden. Daran nämlich scheint das Essen keineswegs unbeteiligt zu sein. Und das manifestiert sich im „Plettenpudding“. Wirth zeigte dabei anhand des Romans von Thomas Mann auf, dass das „Tiramisù des Nordens“ den Abschluss eines ausführlich beschriebenen Mahls zu erfolgreichen Zeiten der Lübecker Kaufmannsfamilie darstellte. Bei einem Weihnachtsessen - 600 Seiten und 50 Jahre später - wurde die geschichtete Nachspeise aus Makronen, Himbeeren, Biskuit und Eiercreme durch Eis-Baiser ersetzt. „Das zeigt die Kälte in der Familie“ und wohl auch die Ursache für Zerfall und Untergang, fasste er die eigenwilligen literaturwissenschaftlichen Forschungen zusammen. Und da „ein exzellentes Essen als Amuse-Gueule (also Appetithäppchen) jeder Exzellenzinitiative“ gelten kann, gab es zugleich für jeden Gast einen echten Plettenpudding. Und anschließend die Erkenntnis, dass die USA per Elfmeter längst den Ausgleich erzielt hatten. Die Verlängerung lockte dann zusehends tanzfreudige Fußballfans in den Keller zu den fußballbegeisterten Tanzmuffeln. Und mehrheitlich beklatschten die rund 50 Public Viewer den erneuten Führungstreffer der Mannen um Kevin-Prince Boateng, der da bereits verletzt das Spielfeld verlassen hatte. Und dann wurde es richtig spannend. Denn ein möglicher Ausgleich samt Elfmeterschießen und Feuerwerk im Schlosspark waren zeitlich keinesfalls zu vereinbaren.

Spektakel nach Schlusspfiff

Ob diesmal allein der böllerliebende Fußballgott oder erneut ein besonderer Posten im Budget für die perfekte Abstimmung gesorgt haben, ließ sich nicht vollständig klären. Aber nur wenige Sekunden vor dem Abpfiff schoss die erste Rakete gen Himmel und schickte glitzernden Sternenstaub zurück zum Schlosspark. Als sich die Ghanaer dann ohne Ausgleichstor glücklich in den Armen lagen, ging es draußen richtig los. Fast so, als ob das von der Hochschulgesellschaft finanzierte Leuchtspektakel eigens zu Ehren des zweiten Viertelfinalisten der Fußballweltmeisterschaft organisiert und mit „Achs“ und „Ohs“ bestaunt wurde. Danach wurde dann fast nur noch und ausgiebig getanzt. Übrigens auch zu afrikanischen Rhythmen. Und natürlich gab es - vor allem in der Kellerdisco - dazu Musik aus den Vereinigten Staaten zu hören.

&lt;a href="http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Mediathek/Fotostrecken/Fotostrecke,-Sommerfest-der-Universitaet-_gid,2057_regid,1_puid,1_pageid,226.html" target="_blank"&gt;
GIESSENER ALLGEMEINE – 51 Fotos vom Sommerfest.

&lt;img src="http://wi.uni-giessen.de/wps/ghg_pics/intranet/pics_57/p/9/2010-Sommerfest-2.jpg" alt="feuerwerk"&gt;&lt;/a&gt;</description><link>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/det/GHG/261/sommerfest/</link><guid>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/det/GHG/261/sommerfest/</guid><pubDate>Tue, 29 Jun 2010 20:15:06 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Universitätsblätter 2010 [Gießener Hochschulgesellschaft]]]></title><description>&lt;img src="http://wi.uni-giessen.de/wps/ghg_pics/intranet/pics_57/3/l/GUB-43-2010.png" hspace="10" align="right" alt="GUB"&gt;Die aktuelle Ausgabe der Gießener Universitätsblätter steht zum Download bereit.

Mitglieder der Gießener Hochschulgesellschaft erhalten die gedruckte Ausgabe kostenlos.</description><link>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/det/GHG/256/universitaetsblaetter-2010/</link><guid>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/det/GHG/256/universitaetsblaetter-2010/</guid><pubDate>Thu, 24 Jun 2010 20:32:21 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Einladung zum Sommerfest [Gießener Hochschulgesellschaft]]]></title><description>Am Samstag, 26. Juni 2010 ab 18.30 Uhr wird die beeindruckende Kulisse des Schlosses Rauischholzhausen erneut zum Schauplatz des Uni-Sommerfestes. Der Präsident der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) Prof. Dr. Joybrato Mukherjee und die Gießener Hochschulgesellschaft laden gemeinsam alle Universitätsangehörigen und Gießener Bürger zum diesjährigen Uni-Sommerfest auf Schloss Rauischholzhausen ein. Wie im Vorjahr gibt es reichlich Gelegenheit zum Tanz, ein unterhaltsames Festprogramm, das beliebte große Feuerwerk im Schlosspark und natürlich ein reichhaltiges Buffet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit ihrem Programm Auf den Flügeln des Gesanges&amp;#8220; unterhalten die Sopranistin Nicole Tamburro und die Mezzosopranistin Michaela Wehrum mit Angelika Schmid-Haase (Institut für Musikpädagogik) am Klavier die Gäste. Musik in Bewegung gibt es diesmal von Christian Grammel am Dudelsack. Grammel studiert an der JLU Angewandte Theaterwissenschaft. Passend zum Fest mit Buffet wird Prof. Dr. Uwe Wirth (Institut für Germanistik) die Gäste mit einem kurzen Vortrag über Literatur und Essen&amp;#8220; unterhalten. Zum Tanzen verführt schließlich die Band Sound Mix&amp;#8220;. Und DJ Signor Rossi &amp; DJane Nora legen in der Schlossdisco im Weißen Saal&amp;#8220; Funk, Disco und Dancefloor Jazz auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit freundlichen Grüßen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Prof. Dr. Joybrato Mukherjee&lt;br /&gt;Präsident&amp;nbsp;der&amp;nbsp;Justus-Liebig-Universität&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dr. Wolfgang Maaß&lt;br /&gt;Präsident&amp;nbsp;des&amp;nbsp;Verwaltungsrates&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Eintrittskarten (inkl. Buffet):&lt;br /&gt;45 Euro (Normalpreis), 25 Euro (Studierenden-Preis), 65 Euro (Uni-Unterstützerpreis)&lt;br /&gt;Karten können per &lt;a href="mailto:veranstaltungen@uni-giessen.de"&gt;&lt;b&gt;E-Mail&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; vorbestellt werden.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Adresse, Anfahrt, Übernachtungsmöglichkeit:&lt;br /&gt;Schloss Rauischholzhausen, Ferdinand-von-Stumm-Straße, 35085 Ebsdorfergrund, Telefon:  06424 301100. Das Schloss bietet bei rechtzeitiger Voranmeldung Übernachtungsmöglichkeiten für Gäste.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Auf Anfrage wird ein Bus-Shuttle von Gießen nach Rauischholzhausen und zurück zur Verfügung gestellt (Kosten: 5 Euro). Voranmeldung per &lt;a href="mailto:veranstaltungen@uni-giessen.de"&gt;&lt;b&gt;E-Mail&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Abfahrt des Bus-Shuttles in Gießen: Samstag, 26. Juni 2010, 17.15 Uhr, Bismarckstraße (Ecke Stephanstraße), gegenüber dem Bistro Kate&amp;#8220;.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Termin: Samstag, 26. Juni 2010, 18.30 Uhr&lt;br /&gt;Schloss Rauischholzhausen, Ferdinand-von-Stumm-Straße, 35085 Ebsdorfergrund&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Kontakt: &lt;a href="mailto:guenter.sikorski@admin.uni-giessen.de"&gt;Guenter Sikorski&lt;/a&gt;, Veranstaltungsmanagement&lt;br /&gt;Ludwigstraße 23, 35390 Gießen&lt;br /&gt;Telefon: 0641 99-12006, Fax: 0641 99-19989&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;</description><link>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/det/GHG/260/einladung-zum-sommerfest/</link><guid>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/det/GHG/260/einladung-zum-sommerfest/</guid><pubDate>Wed, 2 Jun 2010 17:06:59 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[GHG trauert um Prof. Dr. Stefan Hormuth [Gießener Hochschulgesellschaft]]]></title><description>&lt;table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan="2"&gt;Die Gießener Hochschulgesellschaft trauert um ihr ehemaliges Mitglied des Verwaltungsrates und den früheren Präsidenten der Justus-Liebig-Universität Gießen

&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-size: 200%;"&gt;Prof. Dr. Stefan Hormuth&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div align="center"&gt;* 29. November 1949&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;#8224; 21. Februar 2010&lt;/div&gt;
Herr Hormuth setzte sich von 1997 bis 2009 als Universitätspräsident nachhaltig und mit großem Erfolg für die Belange der Hochschule ein. In dieser Funktion war er auch Mitglied des Verwaltungsrates der GHG. Ihm lag neben der Förderung von Forschung und Lehre und der Pflege der Beziehungen zur Praxis die Öffnung der Universität zu Stadt und Land sowie ihren Menschen besonders am Herzen.

Die Gießener Hochschulgesellschaft nimmt Abschied von Stefan Hormuth mit Dank und Anerkennung für dessen herausragende Leistungen und wird ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Gießener Hochschulgesellschaft e. V.
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td width="250"&gt;Dr. Wolfgang Maaß
Präsident des Verwaltungsrates&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Professor Dr. Wolfgang Scherf
Vorsitzender des Vorstandes&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;</description><link>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/det/GHG/259/ghg-trauert-um-prof.-dr.-stefan-hormuth/</link><guid>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/det/GHG/259/ghg-trauert-um-prof.-dr.-stefan-hormuth/</guid><pubDate>Wed, 24 Feb 2010 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[GHG wählt Stiftungsbeirat [Gießener Hochschulgesellschaft]]]></title><description>&lt;h3&gt;Hochschulgesellschaft wählt Stiftungsbeirat&lt;/h3&gt;
&lt;img src="http://wi.uni-giessen.de/wps/ghg_pics/intranet/pics_57/h/2/beirat.jpg" hspace="10" align="right" alt="Beirat"&gt;&lt;i&gt;Insgesamt sieben Mitglieder - 600000 Euro müssen noch überführt werden - Führung durch Gebäude der GCSC

Beirats- und Vorstandsmitglieder vor dem Gebäude des GCSC: Manfred Kenntemich, Prof. Bernd Hoffmann, Dr. Barbara Watz, Dr. Wolfgang Maaß, Heinz-Peter Haumann, Prof. Wolfgang Scherf, Prof. Dietger Hahn und Dr. Michael Breitbach (von links). Bild: Docter&lt;/i&gt;

GIESSEN (fod). Zu einer schnellen Angelegenheit wurde die Wahl der ersten Beiratsmitglieder der im vergangenen Jahr neu gegründeten Stiftung der Gießener Hochschulgesellschaft (GHG). Nachdem im Vorfeld bereits alle Schritte zur Einrichtung der gemeinnützigen Stiftung erfolgreich bewältigt worden waren, mussten auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in den Räumen des International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) im Philosophikum I nur noch die drei restlichen Mitglieder für den insgesamt siebenköpfigen Stiftungsbeirat gewählt werden. Laut Satzung bereits als Gremiumsmitglieder fest standen zu diesem Zeitpunkt der Präsident der Justus-Liebig-Universität Stefan Hormuth, Gießens Oberbürgermeister Heinz-Peter Haumann sowie Dr. Wolfgang Maaß in seinen Funktionen als Präsident der Verwaltungsrates der GHG und Präsident der Industrie- und Handelskammer Gießen-Friedberg.

Als Kandidaten für die drei übrigen Beiratsplätze hatten Vorstand und Verwaltungsrat die Diplom-Ökotrophologin Dr. Barbara Watz sowie die beiden Ehrenvorsitzenden der Hochschulgesellschaft, den Wirtschaftsexperten Prof. Dietger Hahn und den Veterinärmediziner Prof. Bernd Hoffmann, auserkoren. Nachdem sich die drei Kandidaten kurz vorgestellt hatten, wurden sie von der Versammlung einstimmig in ihre neuen Ämter gewählt. Aus den Reihen des Beirats soll dann auf der demnächst stattfindenden konstituierenden Sitzung ein Vorsitzender gewählt werden.

Laut dem Vorstandsvorsitzenden der Hochschulgesellschaft, Prof. Wolfgang Scherf, steht nun als letzter Schritt noch die Überführung der Stiftungsvermögens von 600000 Euro von der GHG in die gleichnamige Stiftung aus. Von deren Etablierung versprechen sich die Mitglieder der schon 1917 gegründeten Gesellschaft eine Steigerung der Einnahme von Spendengeldern, um damit Projekte und Personen der Justus-Liebig-Universität nachhaltig fördern zu können. Auch das erst im letzten Herbst eingeweihte Gebäude des GCSC, wo Doktoranden der Kulturwissenschaften betreut werden, war von der Hochschulgesellschaft mit einer Anschubfinanzierung von 250000 Euro bedacht worden. Und so fand im Anschluss an die Mitgliederversammlung durch Graduate Studies Executive Prof. Horst Carl eine Führung durch die neuen Räume statt, bei der sich die GHG-Mitglieder davon überzeugen konnten, dass das Geld hier gut angelegt ist.

&lt;i&gt;Quelle: Gießener Anzeiger&lt;/i&gt;</description><link>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/det/GHG/257/ghg-waehlt-stiftungsbeirat/</link><guid>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/det/GHG/257/ghg-waehlt-stiftungsbeirat/</guid><pubDate>Thu, 6 Mar 2008 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Zukunftsweisende Entscheidung [Gießener Hochschulgesellschaft]]]></title><description>&lt;h3&gt;Zukunftsweisende Entscheidung&lt;/h3&gt;
&lt;i&gt;Regierungspräsident Wilfried Schmied überreicht Stiftungsurkunde an Gießener Hochschulgesellschaft&lt;/i&gt;

GIESSEN (fod). Regierungspräsident Wilfried Schmied hatte ein zügiges Verfahren versprochen. Und so sollte es seit der letzten Mitgliederversammlung der Gießener Hochschulgesellschaft (GHG) Anfang Juli, auf der einstimmig die Gründung einer Stiftung beschlossen worden war, nur etwa vier Monate dauern, alle notwendigen Formalitäten zu erledigen. "Ich hätte sie auch mit der Post schicken können", meinte Schmied scherzhaft, als er dem Vorsitzenden der GHG, Prof. Wolfgang Scherf, in dessen Büro am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften die vom 30. Oktober datierende Stiftungsurkunde überreichte. Allerdings fand es der Regierungspräsident dann doch angemessener, dies persönlich zu tun. "Ich hoffe, dass die Hochschulgesellschaft damit sehr lange die Möglichkeit hat, ihren Zielen nachzugehen, und möglichst viele Stifter findet, die das Vermögen aufstocken", sagte Schmied.

Scherf, dessen Amtsvorgänger Prof. Bernd Hoffmann wie auch der Präsident der Justus-Liebig-Universität (JLU), Prof. Stefan Hormuth, Schatzmeister Manfred Kenntemich und GHG-Verwaltungsratpräsident Dr. Wolfgang Maaß bei der Übergabe dabei waren, bewertete die Gründung als "zukunftsweisende Entscheidung". Zumal die Erträge aus dem Stiftungsvermögen von 600000 Euro die Hochschulgesellschaft nun in die Lage versetzen werde, Uni und Studierende regelmäßig und kontinuierlich "mit nicht unerheblichen Beträgen" zu fördern.

Der Vorstand der Stiftung ist identisch mit dem der Hochschulgesellschaft. Deren Mitglieder im Einzelnen: Vorsitzender Prof. Wolfgang Scherf, Schatzmeister Manfred Kenntemich, JLU-Vizepräsident Prof. Joachim Stiensmeier-Pelster, JLU-Kanzler Dr. Michael Breitbach, Schriftführer Prof. Peter von Möllendorff und Dr. Klaus Ringel als Vertreter der Wirtschaft. Auf einer demnächst stattfindenden Mitgliederversammlung soll zudem der siebenköpfige Stiftungsbeirat gewählt werden. Als Kandidaten hierfür stehen bereits Oberbürgermeister Heinz-Peter Haumann, Hormuth und Maaß, der dem Beirat auch in seiner Funktion als Präsident der Industrie- und Handelskammer Gießen-Friedberg angehören wird, fest. Weitere drei Mitglieder sind noch durch die Versammlung zu bestimmen.

&lt;i&gt;Quelle: Gießener Anzeiger&lt;/i&gt;</description><link>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/det/GHG/254/zukunftsweisende-entscheidung/</link><guid>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/det/GHG/254/zukunftsweisende-entscheidung/</guid><pubDate>Sat, 17 Nov 2007 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Identität braucht ein Türschild [Gießener Hochschulgesellschaft]]]></title><description>&lt;h3&gt;Identität braucht ein Türschild&lt;/h3&gt;
&lt;i&gt;Offizielle Übergabe des neuen Gebäudes des "International Graduate Centre for the Study of Culture"&lt;/i&gt;

GIESSEN (bl). Ein Jahr ist es bereits her, dass die Justus-Liebig-Universität bei der Exzellenzinitiative erfolgreich abgeschnitten hat. Seitdem ist das von Bund und Ländern geförderte "International Graduate Centre for the Study of Culture" (GCSC) schon still und leise seiner Arbeit nachgegangen. "Aber das Zentrum braucht auch eine eigene Identität und Identität braucht ein Türschild, braucht ein Dach über dem Kopf", betonte Uni-Präsident Stefan Hormuth. Gestern nun wurde das neue Gebäude im Rahmen einer Feier mit zahlreichen Gästen in der Uni-Aula offiziell übergeben.

Geradezu in "Rekordzeit", da waren sich alle einig, ist das zweigeschossige, in den charakteristischen Farben blau und weiß gehaltene Gebäude errichtet worden. Und wie Prof. Wolfgang Hallet aus dem Leitungsteam des GCSC bei einer ersten Führung erläuterte, handele es sich nicht nur dem Namen nach um ein Zentrum, sondern um ein echte "Zentrale des Austauschs und der Kommunikation". In seinen Grußworten erinnerte Hormuth daran, dass das GCSC Ergebnis einer intensiven Vorarbeit in Form des Graduiertenzentrums Kulturwissenschaften gewesen sei.

Dr. Rolf Bernhardt, Prof. Wolfgang Scherf und Prof. Stefan Hormuth überreichen Prof. Ansgar Nünning (von links) einen symbolischen Schlüssel. Bild: Lemper
Vergleichbares habe in Deutschland sonst nirgends gegeben. Gründungsdirektor Prof. Ansgar Nünning sprach daher von einem "Pioniermodell zur Reform der deutschen Doktorandenausbildung". Aber auch der "Anspruch der Internationalität", so der Uni-Präsident weiter, sei hier überzeugend eingelöst.

Zu dem "schönen Erfolg" gratulierte auch Dr. Rolf Bernhardt aus dem Ministerium für Wissenschaft und Kunst, das neben der Gießener Hochschulgesellschaft und weiteren Einzelspenden für die Finanzierung des knapp 1,25 Millionen Euro teuren Gebäudes verantwortlich zeichnete. Die Gutachter, so zitierte Bernhardt, hätten an dem GCSC insbesondere dessen interdisziplinären Ansatz sowie das Forschungs- und Trainingskonzept gelobt. Entscheidend sei darüber hinaus aber gewesen, dass an der JLU bereits frühzeitig eine Profil- und Schwerpunktbildung zu Gunsten der Kultur- und der Lebenswissenschaften stattgefunden habe.

Unter dem Motto "Exzellent in Sachen Kultur" stellten Mitarbeiter um Prof. Nünning vor, wie das GCSC seit einem Jahr "exzellente Promotionsbedingungen" schaffe und mit welchen Projekten es sich künftig in der "Champions League kulturwissenschaftlicher Forschung profilieren" wolle. In Erfahrungsberichten verdeutlichten die Doktoranden Mathis Danelzik, Stefanie Bock und Simon Cooke, dass die Ausbildung im GCSC nicht im "stillen Kämmerlein" erfolge, sondern bereits der Doktorand als selbständiger Forscher auf internationaler Ebene unterwegs sei. Zudem werde sowohl auf eine Karriere innerhalb der Universität als auch in der Wirtschaft vorbereitet. Mit welchen Kooperationsprojekten das GCSC in Zukunft Partnern aus aller Welt, sei es aus Wissenschaft, Kultur oder Wirtschaft, seine Türen öffnen möchte, präsentierten Prof. Horst Carl, Leiter der Graduiertenförderung, und die Postdoktorandin Dr. Miriam Wallraven.

"Die Geistes- und Kulturwissenschaften haben in den vergangenen Jahrzehnten eine eminente Erfolgsgeschichte hinter sich", versicherte überdies Julian Nida-Rümelin, Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und ehemals Kulturstaatsminister, in seinem Festvortrag. Nachdem sie nicht mehr als primäre Disziplin zur Ausbildung von Gymnasiallehrern gegolten hätten, sei die Sorge groß gewesen, sie könnten in eine schwere Krise geraten. Doch längst seien Geistes- und Kulturwissenschaftler auf dem Arbeitsmarkt gefragt, zumal die "Kulturbranche eine Wachstumsbranche" darstelle. Denn gerade in Zeiten, in denen es um Produktivitätsfortschritte im technischen Bereich gehe, entstehe auch ein "neuer Bedarf an kultureller Orientierung und Sinnstiftung".

Zugleich aber mahnte Nida-Rümelin, dass die Geistes- und Kulturwissen zu marginalisieren drohen, wenn beispielsweise die Quote an Drittmitteleinwerbungen oder die Anzahl an englischsprachigen Publikationen zum Maßstab gemacht würden. Zudem werde gerade in der Wissenschaftspolitik zunehmend die Auffassung vertreten, solche Fächer sollten sich ganz auf die Lehre konzentrieren, in denen es nicht um große Drittmittelprojekte gehe. "Ein konstitutives Element, dass nämlich die Lehre aus Forschungserfahrungen erwächst, geht dadurch verloren." Der Erfolg des GCSC sei entsprechend ein "Erfolg der deutschen Geistes- und Kulturwissenschaft" und ein Beleg dafür, diese Entwicklung umkehren zu können.

&lt;i&gt;Quelle: Gießener Anzeiger&lt;/i&gt;
</description><link>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/det/GHG/255/identitaet-braucht-ein-tuerschild/</link><guid>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/det/GHG/255/identitaet-braucht-ein-tuerschild/</guid><pubDate>Mon, 17 Dec 2007 22:09:01 +0100</pubDate></item></channel></rss>