<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1" ?><rss version="2.0"><channel><title>Alle News</title><link>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/liste/GHG/2/</link><description></description><language><![CDATA[de-de]]></language><copyright><![CDATA[Portal    ]]></copyright><pubDate>Mon, 06 Feb 2012 10:47:31 +0100</pubDate><lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 10:47:31 +0100</lastBuildDate><generator><![CDATA[Web-Portal-System für CGiessener Hochschulgessellschaft]]></generator><item><title><![CDATA[Bericht über die MV 2011 [Gießener Hochschulgesellschaft]]]></title><description>&lt;h2&gt;Mitgliederversammlung der GHG am 23.11.2011&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Stadtwerke-Chef Manfred Siekmann folgt Wolfgang Maaß als Vorsitzender des Verwaltungsrats der Hochschulgesellschaft&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;img src="http://wi.uni-giessen.de/wps/ghg_pics/intranet/pics_57/p/q/mv-2011.jpeg" width="293" height="195" hspace="12" vspace="6" align="right" alt="stabwechsel"&gt;&lt;p&gt;Bei der Mitgliederversammlung der Gießener Hochschulgesellschaft hat sich ein wichtiger Wechsel vollzogen: Nach zwölf Jahren löste Manfred Siekmann seinen Vorgänger Dr. Wolfgang Maaß als Präsident des Verwaltungsrats ab. Der Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Gießen AG wurde von dem im Senatssaal des Hauptgebäudes der Justus-Liebig-Universität tagenden Gremium einstimmig gewählt. „Mir ist es ein Anliegen, die Zusammenarbeit zwischen Universität, Wirtschaft und Hochschulgesellschaft weiter zu vertiefen und neue Mitglieder zu gewinnen“, sagte Siekmann nach seiner Wahl. Dabei sah er die „Bestandssicherung“ der aktuell 616 Mitglieder zählenden Gesellschaft als eine „große Aufgabe“. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Vorstandsvorsitzende Prof. Wolfgang Scherf hatte zuvor Wolfgang Maaß, Verleger und Chefredakteur des Gießener Anzeigers sowie Präsident der Industrie- und Handelskammer Gießen-Friedberg, für dessen langjähriges Engagement gedankt. Dem schloss sich auch JLU-Präsident Prof. Joybrato Mukherjee an. „Nach zwölf Jahren ist es an der Zeit, die Aufgabe in andere Hände zu legen“, begründete Maaß seinen Verzicht auf eine neuerliche Kandidatur außerdem damit, seit diesem Frühjahr dem Hochschulrat der JLU anzugehören. Rückblickend bezeichnete der scheidende Verwaltungsratspräsident die Anschubfinanzierung für das Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) „als bisher mit Abstand größte Maßnahme der Hochschulgesellschaft“ und die Gründung der Stiftung zum Ausbau der Fördermöglichkeiten als „Highlights“ seiner Amtszeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erste Personalentscheidung des Tages war die Neuwahl des Vorstands, der komplett wiedergewählt wurde. Demnach bleibt Prof. Wolfgang Scherf Vorsitzender, Stephan Kampermann Schatzmeister, Prof. Peter von Möllendorff Schriftführer und Dr. Klaus Ringel zusätzliches Mitglied als Vertreter der Wirtschaft. Von Amtes wegen gehören dem Vorstand Prof. Eva Burwitz-Melzer als erste JLU-Vizepräsidentin und Kanzler Dr. Michael Breitbach an. Ebenfalls einstimmig wiedergewählt wurden 16 Angehörige des Verwaltungsrats, dem als ständige Mitglieder Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz und JLU-Präsident Joybrato Mukherjee angehören. Zudem bestätigte man Dr. Dagobert Kotzur zum stellvertretenden Vizepräsidenten des Verwaltungsrates. Klaus Rinn, der diese Funktion ebenfalls innehatte, stand für dieses Amt nicht mehr Verfügung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Aufwärtstrend&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei seinem letzten Bericht als Präsident vermeldete Wolfgang Maaß, dass die Hochschulgesellschaft im vergangenen Jahr „im Rahmen des uns gesetzten Budgets erfolgreich arbeiten konnte“. Laut Vorsitzendem Wolfgang Scherf wurden in diesem Jahr bislang 29 von 43 Anträgen auf Förderung von Projekten positiv beschieden mit der Vergabe von insgesamt etwa 25 000 Euro. 2010 seien es noch 19 von 41 Anträgen mit knapp 20 000 Euro gewesen, sah Scherf hier einen Aufwärtstrend, der nur durch die aktuell niedrigen Zinsen etwas gebremst wird. Für die kommenden Jahre rechnete der Vorsitzende damit, die jährlichen Fördervolumina bei 25 000 bis 30 000 Euro stabil halten zu können. Schatzmeister Stephan Kampermann teilte diese Auffassung, gab jedoch zu bedenken, „dass die allgemeine Situation auf den Finanzmärkten auch an der Hochschulgesellschaft nicht spurlos vorbeigeht“, so dass die erzielten Erträge aufgrund wenig risikoreicher Anlageformen ein geringeres Niveau als in den Vorjahren hätten. Die Kassenprüfer bescheinigten danach eine ordnungsgemäße Kassenführung, woraufhin Vorstand und Verwaltungsrat von der Mitgliederversammlung bei wenigen Enthaltungen entlastet wurden. Im Hinblick auf die Zukunft bezeichnete Wolfgang Scherf die Verbreiterung der Mitgliederbasis, deren Beiträge einen wesentlichen Teil der Einnahmen ausmachen, als eine der vordringlichsten Aufgaben. Bislang hätten sich Ein- und Austrittszahlen „die Waage gehalten“, doch seien zwölf Mitglieder verstorben. Darunter auch Ex-Schunk-Chef Helmut Ritter, ehemals Präsident der Gesellschaft, für den Wolfgang Maaß zu Beginn um eine Schweigeminute gebeten hatte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In seinem Jahresbericht konnte Unipräsident Joybrato Mukherjee anstehende Bauprojekte sowie zahlreiche Erfolge der JLU in Wissenschaft und Lehre vermelden. Sei es nun ein Doppelerfolg im Exzellenzprogramm Loewe oder die weitgehend gelungene Bewältigung der Rekordstudierendenzahlen in diesem Wintersemester. Die Entwicklung der Finanzsituation bereite jedoch „große Sorgen“, hier sei man nun „am Ende der Möglichkeiten angekommen“, da in diesem Jahr 5,2 Millionen Euro weniger zur Verfügung standen. Trotz weiter steigender Studentenzahlen gebe es eine abnehmende Grundfinanzierung durch die Länder, zudem würden Tarifsteigerungen von zu erwartenden 6,5 Millionen Euro „mit keinem Cent“ ausgeglichen, beklagte Mukherjee. „In den nächsten Jahren werden uns einige sehr harte Diskussionen bevorstehen“, doch das betreffe alle Hochschulen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Anschluss entführte Prof. Anja Klöckner, Leiterin des Bereichs Klassische Archäologie am Institut für Altertumswissenschaften der JLU, ihre Zuhörer ins antike Griechenland. Unter dem Vortragstitel „Von der Anschauung zur Anbetung oder Wann ist ein Bild ein Gott?“ referierte sie über Götterbilder aus dieser Epoche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gießener Anzeiger 25.11.2011&lt;/p&gt;</description><link>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/det/GHG/264/bericht-ueber-die-mv-2011/</link><guid>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/det/GHG/264/bericht-ueber-die-mv-2011/</guid><pubDate>Mon, 28 Nov 2011 20:48:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Einladung Sommerfest 2011 [Gießener Hochschulgesellschaft]]]></title><description>&lt;p&gt;Der Sommer naht: Am Samstag, 18. Juni ab 18.30 Uhr wird das Schloss Rauischholzhausen einmal mehr Schauplatz für einen der Höhepunkte des Sommersemseters sein. JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee und die Gießener Hochschulgesellschaft laden Universitätsangehörige, Studierende wie Mitarbeiter, und Gießener Bürger zum Uni-Sommerfest auf Schloss Rauischholzhausen ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Gäste können sich auf ein  unterhaltsames Festprogramm, ein abwechslungsreiches Buffet und reichlich Gelegenheit zum Tanzen freuen. Natürlich darf der alljährliche Höhepunkt nicht fehlen: das Schlosspark-Feuerwerk. Diesmal bietet das Ladybirds Quartett akustische Live-Unterhaltung zum Tanz. Die Band besteht aus vier professionellen Musikerinnen, die seit vielen Jahren im Raum Frankfurt auftreten. Die Band spielt klassische Jazznummern wie Fly me to the moon oder Basin Street Blues, Klassiker wie Brazil, Moon River, Rock around the clock, Popstücke von Sting bis zu den Crusaders und natürlich Bossa Nova &amp;#8211; jazzig arrangiert und mit eigener Note.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Trinkfest &amp;#8211; oder: Worüber redet man eigentlich beim Symposion?&amp;#8221; Passend zur Festatmosphäre gibt es einen unterhaltsamen Kurzvortrag von Prof. Dr. Peter v. Möllendorff (Institut für Altertumswissenschaften). Auch die Stimme Afrikas Gießen&amp;#8220; erklingt, ein afrikanischer Chor mit Studierenden und ehemaligen Studierenden der JLU und der Technischen Hochschule Mittelhessen. Kein Sommerfest ohne Schloss-Disco im Weißen Saal: Ein DJ wird Funk, Discoclassics und Dancefloor Jazz auflegen.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Termin: Samstag, 18. Juni 2011, 18.30 Uhr, Schloss Rauischholzhausen, Ferdinand-von-Stumm-Straße, 35085 Ebsdorfergrund&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Eintrittskarten (inkl. Buffet): 45 Euro (Normalpreis), 25 Euro (Studierenden-Preis), 65 Euro (Uni-Unterstützer-Preis) Karten können per E-Mail vorbestellt werden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Das Schloss bietet bei rechtzeitiger Voranmeldung Übernachtungsmöglichkeiten für Gäste (Schloss Rauischholzhausen, Ferdinand-von-Stumm-Straße, 35085 Ebsdorfergrund, Telefon:  06424 301100). &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Auf Anfrage wird ein Bus-Shuttle zur Verfügung gestellt (Kosten: 5 Euro; Voranmeldung per E-Mail).&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;</description><link>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/det/GHG/260/einladung-sommerfest-2011/</link><guid>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/det/GHG/260/einladung-sommerfest-2011/</guid><pubDate>Mon, 30 May 2011 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Bericht über die MV 2010 [Gießener Hochschulgesellschaft]]]></title><description>&lt;h2&gt;Uni-Projekte werden gefördert&lt;/h2&gt;
(fod). Die Gießener Hochschulgesellschaft (GHG) hat auch 2009 wieder zahlreiche Projekte an der Justus-Liebig-Universität (JLU) finanziell gefördert. Wie Vorstandsvorsitzender Prof. Wolfgang Scherf auf der Mitgliederversammlung berichtete, seien rund 31 000 Euro für 30 Anträge genehmigt worden. „Das entspricht zwei Dritteln aller bei uns eingereichten Anträge“, so Scherf.

Zu einem großen Teil seien dies kleinere Projekte, „die ohne die Unterstützung der Hochschulgesellschaft gar nicht realisiert werden könnten“, oder solche, wo noch eine Teilfinanzierung fehlte. Mit einer ähnlich hohen Gesamtfördersumme rechnet der Vorsitzende auch für dieses Jahr: „Damit haben wir eine Kontinuität in unserer finanziellen Unterstützung.“

Begonnen hatte die Mitgliederversammlung mit einem Gedenken an den im Februar verstorbenen früheren JLU-Präsidenten Prof. Stefan Hormuth, der lange Jahre Mitglied des GHG-Verwaltungsrates war. „Er hat die Universität in wesentlichen Bereichen vorangebracht und sie zur Stadt und zur Öffentlichkeit hin geöffnet“, betonte Verwaltungsratspräsident Dr. Wolfgang Maaß. Zudem würdigte er Hormuths Engagement für die Gießener Hochschulgesellschaft, die ihm stets ein bleibendes Andenken bewahren werde. Erst im Juni war mit der aktuellen Ausgabe der von der GHG herausgegebenen Gießener Universitätsblätter eine Sonderbeilage zu Ehren von Stefan Hormuth erschienen, in der alle Reden der Akademischen Trauerfeier enthalten sind.

Zuvor hatte Prof. Eva Burwitz-Melzer, Erste Vizepräsidentin der JLU, ein überwiegend positives Fazit für 2009 gezogen und einige bedeutende Ereignisse in Erinnerung gerufen. „Das Jahr hat die Universität insgesamt nach vorne gebracht“, sagte sie. Und vergaß dabei auch nicht die GHG: „Das Präsidium ist der Hochschulgesellschaft für ihre Unterstützung außerordentlich dankbar“, so Burwitz-Melzer. Wolfgang Maaß sagte daraufhin zu, dass die Gesellschaft auch in Zukunft weiterhin dort zur Seite stehen werde, „wo mangelndes Budget oder nicht vorhandene Fördermöglichkeiten“ eine Realisierung von universitären Projekten verhinderten. Ebenso wolle die GHG als Schnittstelle zwischen Hochschule und Stadt wie auch Wissenschaft und Wirtschaft und Politik dienen und dabei helfen, Kontakte zu knüpfen. Maaß’ Dank ging schließlich an seine Kollegen in Verwaltungsrat und Vorstand, denen er eine „gute Zusammenarbeit“ attestierte.

Wolfgang Scherf konnte zwar ein insgesamt positives Fazit der Arbeit der Hochschulgesellschaft für 2009 ziehen, allerdings sah er auch einige Punkte, die es zu verbessern gelte. So zum Beispiel eine Steigerung der aktuell bei 630 liegenden Mitgliederzahl. „Die Stagnation der letzten Jahre kann nicht zufriedenstellen“, sagte der Vorstandsvorsitzende. Darüber hinaus solle die GHG zukünftig stärker in der Öffentlichkeit in Erscheinung treten. Der erste Schritt hierfür ist bereits getan: Laut Scherf wird die Hochschulgesellschaft ab dem nächsten Mal als Mitveranstalter der Ringvorlesungen des Präsidenten fungieren. Bisher ist das schon beim alljährlichen JLU-Sommerfest und dem Abschlusskonzert des Universitätsorchesters der Fall. Überdies regte der Vorsitzende das Stiften von Preisgeldern bei Akademischen Feiern an. Schließlich bedankte er sich bei der Redaktion der Universitätsblätter unter Leitung von Schriftführer Prof. Peter von Möllendorff für die geleistete Arbeit.

Dem Schatzmeister Stephan Kampermann oblag es danach, über die finanzielle Situation der GHG zu berichten. Diese sei „insgesamt zufriedenstellend“, Ein- und Ausnahmen hielten sich die Waage, wie Kampermann unter anderem erläuterte. Das überzeugte auch die anwesenden Mitglieder, die einstimmig für eine Entlastung des Vorstands votierten.

Im Anschluss referierte Prof. Britta Bannenberg, Inhaberin der Professur für Kriminologie an der JLU, über ihre kriminologischen Erkenntnisse zu Amoktaten.

&lt;a href="http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/hochschule/print_9134671.htm" target="_blank"&gt;2010 © Gießener Anzeiger&lt;/a&gt;</description><link>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/det/GHG/263/bericht-ueber-die-mv-2010/</link><guid>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/det/GHG/263/bericht-ueber-die-mv-2010/</guid><pubDate>Mon, 12 Jul 2010 11:49:42 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Semesterabschlusskonzert [Gießener Hochschulgesellschaft]]]></title><description>&lt;h2&gt;Uni-Orchester Gießen spielt „Star Wars“,
Gershwin und 2. Klavierkonzert von Rachmaninow&lt;/h2&gt;
&lt;a href="http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kultur/img9082708.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://wi.uni-giessen.de/wps/ghg_pics/intranet/pics_57/b/q/2010-Konzert.jpg" align="right" alt="Konzert" border="0"&gt;&lt;/a&gt;Wer es am Sonntagabend schaffte, durch die fußballbegeisterten Menschenmassen und zahlreichen Straßensperren bis zur Kongresshalle durchzudringen, den erwartete dort ebenfalls ein wahres Fest der Emotionen: Hochdramatisch und virtuos spielte das Universitätsorchester unter der Leitung von Stefan Ottersbach bekannte Filmmusik aus „Star Wars“ und „Ein Amerikaner in Paris“. Komplettiert wurde das Programm durch das 2. Klavierkonzert von Rachmaninow, virtuos vorgetragen von Arina Bönhof als exzellente Solistin.

Allen Werken, die das gut gelaunte Orchester zu Gehör brachte, war eins gemeinsam: Sie wurden als Filmmusik komponiert oder fanden zumindest immer wieder als solche Verwendung. Die den Werken innenwohnende Emotionalität und die Fähigkeit, durch hohe Spannung und rasante Entwicklung das Publikum mitzureißen und klanglich zu fesseln, schien bei diesem Konzert durch die exzellente Interpretation der jungen Musiker besonders ausgeprägt. Ihr Potenzial zur dramatischen Gestaltung und zur ausdrucksstarken Tutti konnte sich in diesem Programm hervorragend entfalten.

Doch auch die ruhigen Passagen gelangen bereits bei dem ersten Werk, der Filmmusik zu „Ein Amerikaner in Paris“ mit Bravour. Diese 1928 von Gershwin vertonten Eindrücke eines amerikanischen Besuchers, die dieser bei einem Streifzug durch Paris gewinnt, sind geprägt durch ihre Vielseitigkeit: hupende Taxis, Tanzmusik und einsame Plätze fasste der Komponist ebenso in Töne, wie das Heimweh des Besuchers und den Trubel des französischen Nachtlebens. Mit exakter Koordination und stets passender dynamischer Gestaltung gelang es dem Orchester stets, die jeweilige Stimmung dieser ständig wechselnden Eindrücke in die passenden Klänge zu kleiden.

Brillante Interpretation

Auch Rachmaninows 2. Klavierkonzert, wenngleich nicht explizit dafür geschrieben, fand als Filmmusik häufig Verwendung. Die das Werk charakterisierende Dramatik und Erhabenheit konnte die Solistin Arina Bönhof in ihrer brillanten Interpretation vollständig entfalten. Die junge und zierliche Pianistin spielte einen unerwartet energischen und stark differenzierten Rachmaninow, ließ es jedoch nie an Zurückhaltung und Besonnenheit fehlen.

Gänsehaut garantiert

Obwohl der harte Klang des bereit gestellten Flügels sich nicht immer recht in den Gesamtklang des Orchesters einfügen wollte, schaffte Bönhof es stets, in einen einfühlsamen und vielsagenden Dialog mit den übrigen Musikern zu treten, so dass bereits beim ersten dramatischen Einsatz des Orchesters Gänsehaut garantiert war. Auch im zweiten Satz gelang nach einem gelungenen Bläsereinstieg das Zusammenspiel zwischen der Pianistin und den Streichern in beispielhafter Ausgewogenheit, bei der jedoch stets die Vorrangstellung des Klaviers gewahrt wurde. Ihre ausgesprochene Virtuosität stellte Bönhof auch im anspruchsvollen dritten Satz unter Beweis und beeindruckte das begeisterte Publikum durch Souveränität und exzellente Ausgestaltung.

Susanne Engelbach

&lt;a href="http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kultur/print_9082708.htm" target="_blank"&gt;2010 © Gießener Anzeiger&lt;/a&gt;


&lt;h2&gt;Uni-Orchester begeistert in der Kongresshalle&lt;/h2&gt;
&lt;b&gt;Bereits seit fünf Jahren dirigiert Stefan Ottersbach das Uni-Orchester. Dass sich das von Amateurmusikern gebildete, rund 90-köpfige Ensemble unter der Leitung des Universitätsmusikdirektors kontinuierlich weiterentwickelt, merkt man deutlich, wenn man die Semesterabschlusskonzerte regelmäßig besucht. So auch am Sonntag in der gut gefüllten Kongresshalle.&lt;/b&gt;

In George Gershwins Rhapsodie »An American in Paris« traf das Orchester vorzüglich die muntere Verspieltheit und zeigte Humor bei den markanten, oft witzigen Motiven. Das Klangbild wirkte sehr räumlich und facettenreich. Recht wuchtig gerieten die Höhepunkte. Die ebenso gefühlvolle wie kontrastbetonte Interpretation weckte bildhafte Assoziationen an das bunte Treiben in der französischen Metropole. Im Ganzen dank der verblüffenden Musizierlaune ein starker Auftakt.

Sergei Rachmaninows Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll op. 18 reichte da nicht heran, auch wenn der Beginn vielversprechend schien: Pianistin Arina Bönhof, die kurz vorm Diplom an der Musikhochschule Freiburg steht, spielte die Klaviereinleitung kernig, kurz darauf setzte das Orchester mit einem schwelgerischen, klanglich breit und ausdrucksintensiv dargebotenen Thema ein. Bönhofs Intonation erwies sich im weiteren Verlauf als ziemlich hell, aber nicht sehr geschmeidig, vielmehr eine Spur zu hart; trocken trug sie die figurativen Passagen vor. So einfühlsam das Orchester auch begleitete, die Interpretation des Kopfsatzes wirkte wegen Bönhofs wenig differenziertem Anschlag oft etwas spröde. Im »Adagio sostenuto« mutete ihre Tongebung wieder zu hart, nicht richtig rund an, zudem wünschte man sich die Musik wesentlich poetischer gestaltet, was aber auch hier nicht dem sensibel agierenden Orchester anzulasten ist. Auch beim »Allegro scherzando«-Finale ließ die Pianistin Gespür für Klangsinnlichkeit und dynamische Nuancen vermissen.

Weit größeres Vergnügen bereitete nach der Pause John Williams’ »Star Wars Suite«. Klanglich knackig und mit viel Energie trug das Orchester die Titelmusik zu George Lucas’ populärer Science-Fiction-Filmserie vor; Schlagzeug und Blechbläser setzten mächtige Akzente. Bei der lebendigen, weiträumigen, durchweg packenden Darbietung fühlte man sich regelrecht in ein riesiges Kino versetzt und konnte sich spannende Weltraummissionen vor Augen halten. Recht stimmungsvoll und farbfreudig gelang dem Orchester »Princess Leia’s theme«, während »The imperial march« straff im Rhythmus und mit großer Entschiedenheit daherkam.

Ottersbach dirigierte hingebungsvoll eine Komposition, die das Orchester spürbar gern spielte und die auch beim Publikum auf Begeisterung stieß, wie der lang anhaltende, frenetische Beifall bewies; zwei Zugaben folgten.

Sascha Jouini

&lt;a href="http://www.giessener-allgemeine.de/index.php?Artikel=-Uni-Orchester-begeistert-in-der-Kongresshalle-&amp;arid=190220&amp;print=true&amp;regid=1&amp;puid=1&amp;pageid=19" target="_blank"&gt;2010 © Gießener Allgemeine Zeitung&lt;/a&gt;</description><link>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/det/GHG/262/semesterabschlusskonzert/</link><guid>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/det/GHG/262/semesterabschlusskonzert/</guid><pubDate>Tue, 29 Jun 2010 20:13:22 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Pressebericht Sommerfest 2010 [Gießener Hochschulgesellschaft]]]></title><description>&lt;h2&gt;Sommerfest der JLU auf Schloss Rauischholzhausen
lockt rund 300 Gäste an&lt;/h2&gt;
&lt;a href="http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/hochschule/9080695.htm" target="_blank"&gt;GIESSENER ANZEIGER – 28.06.2010&lt;/a&gt;

&lt;a href="http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Mediathek/Fotostrecken/Fotostrecke,-Sommerfest-der-Universitaet-_gid,2057_regid,1_puid,1_pageid,226.html" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://wi.uni-giessen.de/wps/ghg_pics/intranet/pics_57/i/m/2010-Sommerfest-1.jpg" alt="sommerfest"&gt;&lt;/a&gt;

RAUISCHHOLZHAUSEN (hh). Die Tanzmuffel hatten bis Mittwochabend wohl gehofft, die Tanzfreunde ganz sicher gebangt. Denn erst mit Deutschlands Sieg gegen Ghana stand fest, dass nicht die Großbildleinwand, sondern die große Freifläche vor der Band „Soundmix“ im Mittelpunkt des Sommerfestes der Justus-Liebig-Universität (JLU) stehen wird. Und gleich zur Begrüßung im malerischen Hof von Schloss Rauischholzhausen verriet Unipräsident Joybrato Mukherjee, dass die Hochschule diese Fügung keineswegs allein dem mal berühmten, mal berüchtigten Fußballgott zu verdanken hat.

„Mit einem besonderen Posten im Budget haben wir dafür gesorgt, dass Deutschland erst am Sonntag spielt“, versicherte der 36-Jährige augenzwinkernd. Um die leidenschaftlichen Kickerfreunde gleich zu beruhigen: Per „Public Viewing“ konnten die nämlich im „Weißen Saal“ dennoch beobachten, wie die Westafrikaner und die US-Amerikaner 120 Minuten lang hinter dem Ball herliefen. Doch bis zum Anpfiff blieb den rund 300 Gästen dann doch reichlich Zeit zum Plaudern und Essen, Schauen und Feiern. Das Wetter spielte ohnehin mit bei der bereits traditionellen Veranstaltung, zu der Universität und Hochschulgesellschaft stets gemeinsam einladen. „Auch im vergangenen Jahr hatten wir das schönste Wochenende ausgewählt“, freute sich Mukherjee. Doch das war keineswegs die einzige Parallele der beiden Sommerfeste. Damals nämlich stand vier Tage nach dem Zusammentreffen die Wahl des neuen JLU-Präsidenten auf dem Programm, und diesmal wird vier Tage nach dem Tanzspaß ein neuer Bundespräsident gewählt. „Natürlich ist das ein ganz anderer Kontext“, betonte Mukherjee. Doch das mit Spannung erwartete Ergebnis verbindet beide Entscheidungen. Dabei verkniff sich der Unipräsident den Hinweis auf eine weitere Parallele: Zu beiden Wahlen nämlich hat er eine ganz persönliche Beziehung. Bei der ersten war er Kandidat (und Sieger) und bei der zweiten darf er als Wahlmann mitentscheiden (und hofft ohne Zweifel, dann selbst für den Gewinner gestimmt zu haben). Obendrein war der Anglist bei beiden Festivitäten seiner Zeit eindeutig voraus, kündigte er doch das Sommerfestfeuerwerk bei beiden Gelegenheiten als „Silvesterfeuerwerk“ an.

Mukherjee erinnerte aber auch daran, dass im vergangenen Jahr sein Vorgänger Prof. Stefan Hormuth wegen seiner schweren Erkrankung an dem Sommerfest, das dieser viele Jahre als Präsident eröffnet hatte, nicht teilnehmen konnte. Und er gedachte nochmals des 60-Jährigen, der im Februar verstorben ist. Damals war überlegt worden, die Veranstaltung ausfallen zu lassen. „Doch es war der ausdrückliche Wunsch von Präsident Hormuth, dass das Sommerfest stattfindet.“ Und auch diesmal wurde - angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen durch den umstrittenen Hochschulpakt - über eine Absage nachgedacht. Aber gerade angesichts der Erfolge der JLU beim hessischen Forschungsförderungsprogramm Loewe und bei der Bewilligung von drei Sonderforschungsbereichen durch die DFG müsse es auch eine Zeit zum Feiern geben. Und natürlich zum Tanzen. Ohne dabei jedoch die Weltmeisterschaft aus dem Blick zu verlieren. Denn schon gleich nach den romantischen Liedern und Opernduetten, die Nicole Tamburro und Michaela Wehrum - begleitet von Angelika Schmid-Haase am Klavier - unter dem Motto „Auf den Flügeln des Gesangs“ vorstellten, machte die Nachricht von Ghanas Führung die Runde im Schlosspark. Und damit etwas später der Literaturwissenschaftler Prof. Uwe Wirth ganz ungestört von Torgebrüll seine Überlegungen zur „Bedeutung von Essen für unser Leben“ präsentieren konnte, versicherte Mitorganisator Oliver Behnecke sogleich: „Ghana führt ganz sicher noch. Glaube ich.“ Für das bereits abgeräumte Vorspeisenbüffet kam da allerdings der Tipp des Philosophen Friedrich Nietzsche zu spät. Der hatte nämlich festgestellt: „Die länglichen Eier sind die wohlschmeckenderen.“ Dafür konnte jedoch unter „gastrosophischer Betrachtung“ der Niedergang der Familie Buddenbrook deutlich erhellt werden. Daran nämlich scheint das Essen keineswegs unbeteiligt zu sein. Und das manifestiert sich im „Plettenpudding“. Wirth zeigte dabei anhand des Romans von Thomas Mann auf, dass das „Tiramisù des Nordens“ den Abschluss eines ausführlich beschriebenen Mahls zu erfolgreichen Zeiten der Lübecker Kaufmannsfamilie darstellte. Bei einem Weihnachtsessen - 600 Seiten und 50 Jahre später - wurde die geschichtete Nachspeise aus Makronen, Himbeeren, Biskuit und Eiercreme durch Eis-Baiser ersetzt. „Das zeigt die Kälte in der Familie“ und wohl auch die Ursache für Zerfall und Untergang, fasste er die eigenwilligen literaturwissenschaftlichen Forschungen zusammen. Und da „ein exzellentes Essen als Amuse-Gueule (also Appetithäppchen) jeder Exzellenzinitiative“ gelten kann, gab es zugleich für jeden Gast einen echten Plettenpudding. Und anschließend die Erkenntnis, dass die USA per Elfmeter längst den Ausgleich erzielt hatten. Die Verlängerung lockte dann zusehends tanzfreudige Fußballfans in den Keller zu den fußballbegeisterten Tanzmuffeln. Und mehrheitlich beklatschten die rund 50 Public Viewer den erneuten Führungstreffer der Mannen um Kevin-Prince Boateng, der da bereits verletzt das Spielfeld verlassen hatte. Und dann wurde es richtig spannend. Denn ein möglicher Ausgleich samt Elfmeterschießen und Feuerwerk im Schlosspark waren zeitlich keinesfalls zu vereinbaren.

Spektakel nach Schlusspfiff

Ob diesmal allein der böllerliebende Fußballgott oder erneut ein besonderer Posten im Budget für die perfekte Abstimmung gesorgt haben, ließ sich nicht vollständig klären. Aber nur wenige Sekunden vor dem Abpfiff schoss die erste Rakete gen Himmel und schickte glitzernden Sternenstaub zurück zum Schlosspark. Als sich die Ghanaer dann ohne Ausgleichstor glücklich in den Armen lagen, ging es draußen richtig los. Fast so, als ob das von der Hochschulgesellschaft finanzierte Leuchtspektakel eigens zu Ehren des zweiten Viertelfinalisten der Fußballweltmeisterschaft organisiert und mit „Achs“ und „Ohs“ bestaunt wurde. Danach wurde dann fast nur noch und ausgiebig getanzt. Übrigens auch zu afrikanischen Rhythmen. Und natürlich gab es - vor allem in der Kellerdisco - dazu Musik aus den Vereinigten Staaten zu hören.

&lt;a href="http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Mediathek/Fotostrecken/Fotostrecke,-Sommerfest-der-Universitaet-_gid,2057_regid,1_puid,1_pageid,226.html" target="_blank"&gt;
GIESSENER ALLGEMEINE – 51 Fotos vom Sommerfest.

&lt;img src="http://wi.uni-giessen.de/wps/ghg_pics/intranet/pics_57/p/9/2010-Sommerfest-2.jpg" alt="feuerwerk"&gt;&lt;/a&gt;</description><link>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/det/GHG/261/pressebericht-sommerfest-2010/</link><guid>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/det/GHG/261/pressebericht-sommerfest-2010/</guid><pubDate>Mon, 30 May 2011 14:05:23 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Universitätsblätter 2010 [Gießener Hochschulgesellschaft]]]></title><description>&lt;img src="http://wi.uni-giessen.de/wps/ghg_pics/intranet/pics_57/3/l/GUB-43-2010.png" hspace="10" align="right" alt="GUB"&gt;Die aktuelle Ausgabe der Gießener Universitätsblätter steht zum Download bereit.

Mitglieder der Gießener Hochschulgesellschaft erhalten die gedruckte Ausgabe kostenlos.</description><link>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/det/GHG/256/universitaetsblaetter-2010/</link><guid>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/det/GHG/256/universitaetsblaetter-2010/</guid><pubDate>Thu, 24 Jun 2010 20:32:21 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[GHG wählt Stiftungsbeirat [Gießener Hochschulgesellschaft]]]></title><description>&lt;h3&gt;Hochschulgesellschaft wählt Stiftungsbeirat&lt;/h3&gt;
&lt;img src="http://wi.uni-giessen.de/wps/ghg_pics/intranet/pics_57/h/2/beirat.jpg" hspace="10" align="right" alt="Beirat"&gt;&lt;i&gt;Insgesamt sieben Mitglieder - 600000 Euro müssen noch überführt werden - Führung durch Gebäude der GCSC

Beirats- und Vorstandsmitglieder vor dem Gebäude des GCSC: Manfred Kenntemich, Prof. Bernd Hoffmann, Dr. Barbara Watz, Dr. Wolfgang Maaß, Heinz-Peter Haumann, Prof. Wolfgang Scherf, Prof. Dietger Hahn und Dr. Michael Breitbach (von links). Bild: Docter&lt;/i&gt;

GIESSEN (fod). Zu einer schnellen Angelegenheit wurde die Wahl der ersten Beiratsmitglieder der im vergangenen Jahr neu gegründeten Stiftung der Gießener Hochschulgesellschaft (GHG). Nachdem im Vorfeld bereits alle Schritte zur Einrichtung der gemeinnützigen Stiftung erfolgreich bewältigt worden waren, mussten auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in den Räumen des International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) im Philosophikum I nur noch die drei restlichen Mitglieder für den insgesamt siebenköpfigen Stiftungsbeirat gewählt werden. Laut Satzung bereits als Gremiumsmitglieder fest standen zu diesem Zeitpunkt der Präsident der Justus-Liebig-Universität Stefan Hormuth, Gießens Oberbürgermeister Heinz-Peter Haumann sowie Dr. Wolfgang Maaß in seinen Funktionen als Präsident der Verwaltungsrates der GHG und Präsident der Industrie- und Handelskammer Gießen-Friedberg.

Als Kandidaten für die drei übrigen Beiratsplätze hatten Vorstand und Verwaltungsrat die Diplom-Ökotrophologin Dr. Barbara Watz sowie die beiden Ehrenvorsitzenden der Hochschulgesellschaft, den Wirtschaftsexperten Prof. Dietger Hahn und den Veterinärmediziner Prof. Bernd Hoffmann, auserkoren. Nachdem sich die drei Kandidaten kurz vorgestellt hatten, wurden sie von der Versammlung einstimmig in ihre neuen Ämter gewählt. Aus den Reihen des Beirats soll dann auf der demnächst stattfindenden konstituierenden Sitzung ein Vorsitzender gewählt werden.

Laut dem Vorstandsvorsitzenden der Hochschulgesellschaft, Prof. Wolfgang Scherf, steht nun als letzter Schritt noch die Überführung der Stiftungsvermögens von 600000 Euro von der GHG in die gleichnamige Stiftung aus. Von deren Etablierung versprechen sich die Mitglieder der schon 1917 gegründeten Gesellschaft eine Steigerung der Einnahme von Spendengeldern, um damit Projekte und Personen der Justus-Liebig-Universität nachhaltig fördern zu können. Auch das erst im letzten Herbst eingeweihte Gebäude des GCSC, wo Doktoranden der Kulturwissenschaften betreut werden, war von der Hochschulgesellschaft mit einer Anschubfinanzierung von 250000 Euro bedacht worden. Und so fand im Anschluss an die Mitgliederversammlung durch Graduate Studies Executive Prof. Horst Carl eine Führung durch die neuen Räume statt, bei der sich die GHG-Mitglieder davon überzeugen konnten, dass das Geld hier gut angelegt ist.

&lt;i&gt;Quelle: Gießener Anzeiger&lt;/i&gt;</description><link>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/det/GHG/257/ghg-waehlt-stiftungsbeirat/</link><guid>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/det/GHG/257/ghg-waehlt-stiftungsbeirat/</guid><pubDate>Thu, 06 Mar 2008 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Zukunftsweisende Entscheidung [Gießener Hochschulgesellschaft]]]></title><description>&lt;h3&gt;Zukunftsweisende Entscheidung&lt;/h3&gt;
&lt;i&gt;Regierungspräsident Wilfried Schmied überreicht Stiftungsurkunde an Gießener Hochschulgesellschaft&lt;/i&gt;

GIESSEN (fod). Regierungspräsident Wilfried Schmied hatte ein zügiges Verfahren versprochen. Und so sollte es seit der letzten Mitgliederversammlung der Gießener Hochschulgesellschaft (GHG) Anfang Juli, auf der einstimmig die Gründung einer Stiftung beschlossen worden war, nur etwa vier Monate dauern, alle notwendigen Formalitäten zu erledigen. "Ich hätte sie auch mit der Post schicken können", meinte Schmied scherzhaft, als er dem Vorsitzenden der GHG, Prof. Wolfgang Scherf, in dessen Büro am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften die vom 30. Oktober datierende Stiftungsurkunde überreichte. Allerdings fand es der Regierungspräsident dann doch angemessener, dies persönlich zu tun. "Ich hoffe, dass die Hochschulgesellschaft damit sehr lange die Möglichkeit hat, ihren Zielen nachzugehen, und möglichst viele Stifter findet, die das Vermögen aufstocken", sagte Schmied.

Scherf, dessen Amtsvorgänger Prof. Bernd Hoffmann wie auch der Präsident der Justus-Liebig-Universität (JLU), Prof. Stefan Hormuth, Schatzmeister Manfred Kenntemich und GHG-Verwaltungsratpräsident Dr. Wolfgang Maaß bei der Übergabe dabei waren, bewertete die Gründung als "zukunftsweisende Entscheidung". Zumal die Erträge aus dem Stiftungsvermögen von 600000 Euro die Hochschulgesellschaft nun in die Lage versetzen werde, Uni und Studierende regelmäßig und kontinuierlich "mit nicht unerheblichen Beträgen" zu fördern.

Der Vorstand der Stiftung ist identisch mit dem der Hochschulgesellschaft. Deren Mitglieder im Einzelnen: Vorsitzender Prof. Wolfgang Scherf, Schatzmeister Manfred Kenntemich, JLU-Vizepräsident Prof. Joachim Stiensmeier-Pelster, JLU-Kanzler Dr. Michael Breitbach, Schriftführer Prof. Peter von Möllendorff und Dr. Klaus Ringel als Vertreter der Wirtschaft. Auf einer demnächst stattfindenden Mitgliederversammlung soll zudem der siebenköpfige Stiftungsbeirat gewählt werden. Als Kandidaten hierfür stehen bereits Oberbürgermeister Heinz-Peter Haumann, Hormuth und Maaß, der dem Beirat auch in seiner Funktion als Präsident der Industrie- und Handelskammer Gießen-Friedberg angehören wird, fest. Weitere drei Mitglieder sind noch durch die Versammlung zu bestimmen.

&lt;i&gt;Quelle: Gießener Anzeiger&lt;/i&gt;</description><link>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/det/GHG/254/zukunftsweisende-entscheidung/</link><guid>http://www.giessener-hochschulgesellschaft.de/wps/ghg/news/det/GHG/254/zukunftsweisende-entscheidung/</guid><pubDate>Sat, 17 Nov 2007 00:00:00 +0100</pubDate></item></channel></rss>
